"Verwaltungsreform, what else?"

Die erste Verwaltungsmesse Österreichs war ein Erfolg! Am Donnerstag, den 10.11.2011, fand die erste, vom Bundeskanzleramt veranstaltete Verwaltungsmesse Österreichs statt. Etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen ins Wiener Museumsquartier, um sich über die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Innovationen und Services im Bereich E-Government und Personalwesen zu informieren. Eröffnet wurde die Messe von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vizepräsident der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič.

Sektionschef Manfred Matzka vor dem Sujet der Verwaltungsmesse.

Sektionschef Manfred Matzka zeigt das Motto der 1. Verwaltungsmesse am 10. November 2011. (© BKA/Fotograf: Bernhard Kern)

"Ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, vor so vielen interessierten Besuchern diese Fachmesse der öffentlichen Verwaltung eröffnen zu dürfen. Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist es wichtig zu betonen, dass der technologische Fortschritt nicht stillsteht", begann Bundesministerin Heinisch-Hosek ihre Eröffnungsrede. "In herausfordernden Zeiten müssen wir uns Zukunftsthemen stellen und innovative Lösungen anbieten, um auch den Bürgerinnen und Bürgern bestmögliches Service zur Verfügung stellen zu können", so Heinisch-Hosek weiter.

13 Aussteller aus ganz Österreich kamen in die Bundeshauptstadt, um ihre neuesten Projekte und Lösungen dem interessierten Publikum zu präsentieren. In spannenden Vorträgen erfuhren die Besucherinnen und Besucher viele wichtige Details der jeweiligen Angebote, die in persönlichen Gesprächen vertieft wurden. Vor allem für Entscheidungsträgerinnen/Entscheidungsträger und Projektverantwortliche aus Bund, Ländern, Städten und Gemeinden diente die Verwaltungsmesse dem Informations- und Wissensaustausch. Darüber hinaus konnten wichtige Kontakte zu Kooperationspartnern und Dienstleistungsfirmen geknüpft werden.

Maros
Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Peter Kustor beim E-Government Informationsstand.

Peter Kustor (r.), Bundeskanzleramt, erläuert Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Maroš Šefčovič (l.), Vizepräsident der Europäischen Kommission, die Handysignatur. (© BKA/Fotograf: Bernhard Kern)

"Ideen, die wir entwickeln, werden nicht nur bei uns gut angenommen. Auch im Ausland werden unsere Vorschläge oft und gerne als Best Practice-Modelle herangezogen. Wir sind ein kleines Land, aber innovativ!", ist Heinisch-Hosek stolz auf die heimischen E-Government-Lösungen. Der nächste Schritt wird sein, die Möglichkeit der Handy-Signatur länderübergreifend zu forcieren, was auch ein besonderes Anliegen von Maroš Šefčovič ist. Šefčovič meint ebenfalls, dass Österreich eine Vorreiterrolle im E-Government innehat und dass die Republik für andere Länder eine Vorbildfunktion einnimmt.

Publikumspreis an "BH-Plus"

Den Publikumspreis, der von Bundesministerin Heinisch-Hosek verliehen wurde, gewann der Aussteller "BH-Plus" mit dem Projekt zur Erhöhung der BürgerInnenzufriedenheit. Darüber hinaus wollen die BHs die Verwaltungsverfahren einheitlicher vollziehen und voneinander und miteinander lernen. Das Projekt wurde vom KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) wissenschaftlich begleitet und vom Bundeskanzleramt unterstützt. Qualitätsziele und Qualitätsstandards in Richtung BürgerInnen-Orientierung wurden in den letzten zwei Jahren in den Bereichen Führung, Großschadensereignisse, Verkehrssicherheit, Fremdenwesen, Jugendschutz und Kriminalitätsbekämpfung entwickelt. Das Qualitätsmanagement wurde in diesen fünf Bezirkshauptmannschaften verbessert. "BH-Plus" ist ein Zusammenschluss von fünf Bezirkshauptmannschaften aus vier verschiedenen Bundesländern, nämlich die BHs Eisenstadt-Umgebung, Hallein, Hermagor, Rohrbach und Zell/See.

Blick in der Veranstaltungssaal, Besucher bei den Ausstellerständen.

Impressionen von den Ausstellerständen bei der Verwaltungsmesse. (© BKA/Fotograf: Bernhard Kern)

Fotos von der Veranstaltung sind kostenfrei aus dem Fotoservice des Bundeskanzleramtes abrufbar.

Rückfragehinweis:
Mag. Susanne Bürger
Bundeskanzleramt Österreich
Abt. I/5: Sachwirtschaftsverwaltung, Service, Public Management
Ballhausplatz 2, 1014 Wien
Tel.: +43 1 53115-2356
E-Mail: susanne.buerger@bka.gv.at