Wie erfolgt die Berichterstattung über die Umsetzung?

Mit Ministerratsbeschluss vom 12. Jänner 2016 wurde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Bundeskanzleramt und Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres eingesetzt. Mitglieder sind unter anderem das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Die Arbeitsgruppe koordiniert die Erstellung eines, den international festgelegten Vorgaben entsprechenden, regelmäßigen Fortschrittsberichtes auf Basis der vereinbarten Indikatoren sowie die Prioritäten in der Umsetzung für die jeweils nächste Berichtsperiode.

Die globalen Weiterverfolgungs- und Überprüfungsprozesse sind bisher noch nicht im Detail festgelegt. Basierend auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit und der nationalstaatlichen Eigenverantwortung werden vom, auf Ebene der Vereinten Nationen eingerichteten, hochrangigen politischen Forum ("High-Level Political Forum", kurz HLPF) weitere Vorgaben ausgearbeitet.

Auch die Europäische Kommission arbeitet noch an einer Roadmap sowie einem Vorschlag für die regionale Implementierung der "Agenda 2030" und SDGs auf EU-Ebene. Das European Political Strategy Center (EPSC) veröffentlichte am 20. Juli 2016 einen Bericht mit dem Titel "Sustainability Now! A European Vision for Sustainability", der auch bekannt ist als "Falkenberg Bericht". In diesem werden unter anderem Vorschläge für die europäische Roadmap geliefert, welche seitens der Europäischen Kommission im Herbst 2016 veröffentlicht werden soll.

Links